Stefan gyröke: Allah in Zürich

Allah in Zürich

320 Seiten, gebunden

mit Schutzumschlag

1. Auflage 2015

 

ISBN 978-3-906276-22-9

CHF 28.00

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Im Schmelztiegel Zürichs, wo über eine Million Menschen den Weg zueinander suchen, lebt dieser junge Autor. Nach den Massstäben Fellinis und Bunuels, befeuert von Kafkas innigem Humor und auf den Spuren des grossen Kolumbianers Garcia Marquez, zeichnet er am Beispiel der Menschen dieser Stadt ein Sittenbild ganz Europas: Kulturen durch­mischen sich, jugendliche Muslime entwickeln ein eigenes Leben, kämpfen mit den Strukturen herkömmlicher Gewohnheiten. Stefan Györkes Erstlingsroman ist ein Djihad für Toleranz. Seine Figuren leben hingebungsvoll, durchdringen die Gesellschaft in aufreibender Arbeit, in Sucht und Spiel. Die Aussenhaut der sozia­len Gemeinschaft dehnt und streckt sich, wehrt Eindringlinge ab, öffnet sich den Liebenden. Es ist ein leidenschaftlicher Roman, den der homöopathische Arzt von der Zürcher Goldküste geschrieben hat. Nicht die harten zwinglianischen Strukturen, nicht die Schätze der Oligarchen ­geben den Ton an, sondern jenes hoffnungsvolle, manchmal verzweifelte junge Volk aus aller Welt, das «Allah in Zürich» ver­sammelt.